Österreichisch – schweizerische Kulturgesellschaft Zürich

 

Einladungen

Friede zwischen Menschen, innerhalb und zwischen Staaten ist leider kein natürlicher Normalzustand. Doch wie und wer kann friedensgefährdende Konflikte verhindern, bewaffnete Auseinandersetzungen oder Kriege beenden? Ist dies ausschließlich die Aufgabe der UNO und anderer multilateraler Organi­sationen wie der OSCE oder auch die Verpflichtung einzelner Staaten? Und sollen sie sich dabei vor allem des Militärs bedienen oder auch internationaler und ziviler Organisationen? Wieviel Militär verträgt der Frieden und wieviel zivile Unter­stützung braucht er?

 

„Dauerhafter Friede – eine Illusion oder gestaltbare Realität?“
 

Dr. Peter Kostelka führt uns am
 

Dienstag, 17. Oktober 2017, um 19.00 Uhr im Lyceumclub,

Rämistrasse 26, 8001 Zürich
 

in die Forschung des Zentrums für Frieden und Konfliktlösung ein.

 

Dr. Peter Kostelka, geb. 1946 In Bad Bleiberg/Kärnten, ist Präsident des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK) in Stadtschlaining/Burgenland, einer seit mehr als 30 Jahre tätigen NGO, die mit dem Preis für Friedenserziehung der UNESCO ausgezeichnet wurde.

Kostelka begann seine berufliche Tätigkeit als Assistenzprofessor am Institut für Verfassungsrecht an der Uni Wien und war danach 15 Jahre als Legist im Österreichischen Parlament tätig. In den Jahren 1990 bis 1994 war er Staatssekretär im Bundeskanzleramt und wechselte danach in den Nationalrat wo er acht Jahre die Funktion eines Fraktionsvorsitzenden (Klubobmanns) der Sozialdemokratischen Parlamentsfraktion ausübte. Von 2001 bis 2013 war er Volksanwalt (Ombudsmann). Mit dem Ausscheiden aus der aktiven Politik übernahm er die Präsidentschaft des ÖSFK. Seit 2017 ist er u.a. auch Mitglied des Verwaltungsrates der Menschenrechtsagentur der Europäischen Union FRA.

 

Dr. Ingrid Reinisch

Präsidentin

Dr. Eleonore Mathier

Organisatorin


Wir ersuchen um Anmeldung für den Vortrag von Dr. Kostelka bis 10. Oktober 2017 an Christine Sigg, Höhenweg 23, 8302 Kloten oder christinesigg@gmx.ch Ohne Gegenbericht gilt die Anmeldung als bestätigt.

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Toleranz gilt gemeinhin als Tugend, bedingt sie doch, neben den eigenen auch  andere Meinungen und Werte gelten zu lassen, was keineswegs mit Gleichgültigkeit verwechselt werden darf. Philosophen von Aristoteles über  Pierre Bayle bis Karl Popper haben sich mit dieser Voraussetzung für ein reibungsfreies Gemeinwesen beschäftigt, sei es in religiöser oder sekulärer Hinsicht. Heute werden wir mehr denn je gefordert, sich mit dieser anspruchsvollen Geisteshaltung auseinanderzusetzen und müssen uns dabei eingestehen, dass

 

                                      

                                            Toleranz  - strapaziert!“   

 

                Dr. Ludwig Hasler macht sich am 17. November 2017, um 19 Uhr

 

            im Lyceumclub, Rämistrasse 26, 8001 Zürich, Gedanken zum angespannten

 

                         Zustand einer Kardinaltugend offener Gesellschaften.

 

 

In Zeiten eines rasanten Wertewandels und der Zuwanderung Andersgläubiger aus fremden Kulturen zeigt sich das Paradoxon, dass uneingeschränkte Toleranz letztlich zu ihrem Verschwinden führt, wenn sie nicht auf Gegenseitigkeit beruht und auf  bestimmten Standards besteht.  Es ist dabei nötig, Grenzen des Geltenlassens im zwischenmenschlichen Umgang zu setzen.

 

Dr. Ludwig Hasler wurde 1944 im luzernischen Beromünster geboren, studierte Physik und Philosophie an der Universität Zürich, wo er promovierte und lehrte als Philosoph  an den Universitäten Bern und Zürich.  Als Journalist war er in Chefredaktionen (St. Galler Tagblatt, Weltwoche) tätig und lebt seit 2001 als freier Publizist, Hochschuldozent, Buchautor sowie gefragter und viel gepriesener Referent in Zollikon.

 

Wir freuen uns mit Ihnen auf diese interessante, hochaktuelle Analyse eines zeitgenössischen Philosophen. 

         

 

    Dr. Ingrid Reinisch                                                                      Martin Vollenwyder

        Präsidentin                                                                                   Präsident

Österreichisch-Schweizerische                                                   Stiftung für Abendländische

   Kulturgesellschaft Zürich                                                              Ethik und Kultur      __________________________________________________________________________

Wir ersuchen um Anmeldung bis spätestens 13.11.2017 an Frau Christine Sigg, Höhenweg 23, 8302 Kloten, oder christinesigg@gmx.ch. Ohne Ihren Gegenbericht gilt Ihre Anmeldung als bestätigt.

 

Name:                                             Personen:               Unterschrift: