Österreichisch – schweizerische Kulturgesellschaft Zürich

 

Berichte

 

Am 17.11.2017 machte sich Dr. Ludwig Hasler Gedanken über die  Toleranz als Kardinaltugend offener Gesellschaften. Er erläuterte am Beispiel der berühmten Lessing'schen Ringparabel die immanenten Kräfte, die durch Toleranz  freigesetzt werden können und plädierte im Hinblick auf die Auswüchse in den sozialen Medien für Höflichkeit als Voraussetzung für toleranten Umgang. Die Toleranz ist eine anstrengende Tugend, deren Balance in Konfrontation mit  fundamentalistischer Gesinnung eine permanente Herausforderung darstellt. 

Diese Veranstaltung wurde von der STAB unterstützt.

 

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Dr. Peter Kostelka

Über das Thema „Dauerhafter Friede – eine Illusion oder gestaltbare Realität?“ referierte Dr. Peter Kostelka am 17. Oktober 2017 im Lyceumclub. Dr. Kostelka ist Präsident des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK), einer seit mehr als 30 Jahre tätigen NGO, die mit dem Preis für Friedenserziehung der UNESCO ausgezeichnet wurde.

Friede zwischen Menschen, innerhalb und zwischen Staaten ist leider kein natürlicher Normalzustand. Dr. Kostelka beleuchtete die Arbeit der ÖSFK und die Aufgabe der UNO, friedensgefährdende Konflikte zu verhindern, bewaffnete Auseinandersetzungen oder Kriege zu beenden und die Schwierigkeiten, die damit verbunden sind. Die Lösungen sind nicht einfach, aber auch nicht ganz hoffnungslos. Beim anschliessenden Apéro wurde angeregt diskutiert.


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In der gemütlichen Öpfelchammer erklärte der Dialektforscher Dr. Christian Schmid am 20.9.2017 unter dem Titel "Botzheiterefahne" schwyzerdütsche Redewendungen, die grossteils aus dem bäuerlichen und handwerklichen Milieu vergangener Jahrhunderte stammen. Sie betreffen, oft bildhaft ausgedrückt, Verhaltensweisen und Tätigkeiten, die in ihrer übertragenen Bedeutung zeitlos sind und auch nicht eines gewissen Unterhaltungswerts entbehren. Dem aufschlussreichen Vortrag folgte stilgerecht ein währschaftes Abendessen in der ältesten Weinstube Zürichs, in der schon Gottfried Keller gerne zu Gast war.    

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An einem strahlenden Sommertag im Juli fuhren wir mit dem Schiff von Luzern nach Tribschen, um die ehemalige Residenz Richard Wagners, die heute ein Museum ist, zu besuchen. Frau Katja Fleischer erzählte aufschlussreiche Episoden aus seinem Leben und wir konnten auf dem immer noch wohltönenden Flügel Wagners, der u.a. bereits mehrmals per Postkutsche den Gotthard überwunden hatte, dem gekonnten Klavierspiel eines jungen LYRA-Stipendiaten lauschen. Im Anschluss genossen wir bei einem Z'vieri Kuchen und erfrischende Getränke.

Fotos vom ÖSGK Ausflug nach Tribschen

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Park der Villa Hohenbühl

Am 31.Mai 2017 spazierten wir bei wunderbaren Wetter­verhältnissen und unter kundiger Führung durch einige versteckte Gartenjuwele in Zürich-Riesbach. Die langjährige Garten­denkmalpflegerin von Grün Stadt Zürich, Frau Judith Rohrer-Amberg, zeigte uns "ihre" Gärten und berichtete mit viel Herzblut und Kompetenz von der interessanten und bewegten Geschichte der Villen und den dazugehörigen Parks.

Wir besichtigten die Gartenanlagen der Villa Hohenbühl, der Villa Bleuler und den Patumbah Park. Im dortigen Hamam klang der Abend mit orientalischen Köstlichkeiten aus.

Fotos


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Wessenberg

Anschliessend an unsere Generalversammlung berichtete Prof. Peter Heinrich von Wessenberg am 10.5.2017 von den Ursprüngen des Geschlechts aus dem alten "Vorderösterreich", (bestehend aus Teilen der Gebiete vom Sundgau, Aargau, Breisgau und Regionen um den Bodensee) und vom Leben der Freiherren Ignaz Heinrich und Johann Philipp von Wessenberg-Ampringen an der Seite der damaligen Monarchen in Mitteleuropa. Sie waren damit frühe Vertreter eines Europas der Regionen. Beim danach offerierten ausgezeichneten  Abendessen prostete man auf die Zukunft Europas.

Fotos von der GV 2017

                      

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Prof. Dr.  Bassam Tibi,  deutscher Sozialwissenschaftler mit syrischen Wurzeln referierte am 12.4.2017 über das brisante Thema "Die schleichende Islamisierung Europas" und forderte dabei die Eindämmung unkontrollierter Einwanderung und eine gezielte Integrationspolitik sowie eine dringende Reformierung des Islam. Man dürfe das Feld nicht Gesinnungsethikern überlassen, andernfalls stünde die Identität Europas mit entsprechenden Konsequenzen auf dem Spiel. Er plädierte jedoch für einen europäischen Pluralismus.

 

Diese Veranstaltung führten wir in Kooperation mit der STAB durch.  

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Am 16.3.2017 reflektierte Prof. Hans Dieter Mutschler unter dem Titel "Gott - second, braucht der Mensch einen Gott?" über die Unmöglichkeit Gott in die Naturwissenschaften, sei es auch in Form des "intellectual design" einzufügen. Es wäre vielmehr der ausschliesslich dem Menschen immanente Drang nach dem Wahren, Guten und Schönen, sowie die Komplexität seines Gehirns, das ihn Höheres erahnen lässt.

Beim anschliessenden Apéro philosophierte man über das anspruchsvolle Thema 

   

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Wissenschaftskommunikator Prof. Dr. Helmut Jungwirth erklärte uns unter dem Titel "Die Küche als Forschungslabor - eine Gratwanderung zwischen Genuss und Wissenvermittlung" am 17.2.2017 die Wirkungsweise der GeschmacksentfaltungEr berichtete vom im Rahmen an den Mitmachlaboren der Grazer Universität praktizierten Kochen mit Erde, als Beispiel für die "molekulare Küche".

Vielfältigen Fragen aus dem interessierten Publikum stand er dabei Rede und Antwort.

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Prof. Dr. Karl Vocelka porträtierte am 19.1.2017 im Gedenken an den 100. Todestag von Kaiser Franz Joseph I. den langjährigen Souverän als "Herrscher, Politiker und Privatmann". Es gelang dem Referenten, der bereits im Vorjahr 3 Ausstellungen zu diesem Anlass kuratiert hatte, ein vielschichtiges Bild des Monarchen und seiner Zeit zu entwerfen.

 

Unter einem Gemälde der immer noch beliebten Vaterfigur konnten bei einem anschliessenden Apéro Gedanken zu dieser Österreich prägenden Epoche ausgetauscht werden.

 

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Anlässlich der 200-jährigen Zuge­hörigkeit Salzburgs zu Österreich luden wir den Salzburger Literaten Walter Müller und die Salzburger Weisenbläser zu einem stimmungsvollen Adventsabend am 6.12.2016 einBesinnliche Gedichte und berührende Erzählungen wurden von den Musikern am Flügelhorn traditionsgemäss begleitet.

 

Bei einem Apéro riche konnten die Mitglieder ausgiebig Geselligkeit pflegen.

 


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Am 25.11.2016 war die bekannte Virologin, Prof. DDr. Karin Moelling, bei uns zu Gast und ging auf Spurensuche nach ihrem Ururgrossvater Gottfried Semper, dem "Michelangelo" des 19. Jahrhunderts. Mit wissenschaftlicher Neugierde entdeckte der unermüdliche Architekt die Polychromie der antiken Gebäude anhand der Trajanssäule in Rom, schuf in Dresden (Oper alte Synagoge, Villa Rosa), Zürich (ETH, Eidgen. Sternwarte, zudem Stadthaus in Winterthur) und Wien (Natur- und Kunsthistorisches Museum, Neue Hofburg, Burgtheater, Semper-Depot). Er reformierte zudem die Lehre an der ETH und begründete damit das hervorragende Renommee dieser Bildungsstätte. 

 

Diese Veranstaltung wurde von der STAB gesponsert.

 

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Graf Franz Ehrenreich von TrauttmansdorffDr. Werner Stangl vom geschichtlichen Institut der Universität Graz berichtete von seinen Forschungen über den glücklosen österreichischen Diplomaten Graf Trauttmansdorff in der Schweiz im 18. Jh. Dr. Stangl erläuterte das geschichtliche und familiäre Umfeld des Grafen. Wir erfuhren, dass Graf Franz Ehrenreich von Trauttmansdorff über eine erstaunlich grosse Bibliothek verfügte, die man gut zum Weltkulturerbe zählen könnte, wäre sie noch komplett vorhanden. Als Diplomat zeigte er in einem äusserst schwierigen Umfeld wenig Geschick, wurde in die Toggenburger Kriege verwickelt, musste aus Baden bei Zürich fliehen und wurde bald nach dieser Flucht in die Heimat abberufen.

Als Gäste durften wir bei dieser Veranstaltung Mitglieder der Familie Trauttmansdorff begrüssen.

                                                          

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Basler Dom mit modernen Background

Am 19.9.2016 fuhren wir nach Basel. Dr. Christine Christ-von Wedel führte uns nach einem ausgezeichneten Vortrag über den zeitkritischen Gelehrten Erasmus von Rotterdam, dessen Bibelübersetzung ins Griechische vor genau 500 Jahren stattfand, durch die Ausstellung im Basler Münster.

Danach waren wir Gast bei der HELVETIA-Versicherung. Ex-CEO Stefan Loacker beschrieb das Geschäftsfeld und erläuterte die sich verschlechternden Rahmenbedingungen im Vorsorgebereich, die die Anlagestrategie erschweren.

Einem Hinweis auf das Kunstengagement der HELVETIA folgte eine sachkundige Führung der Kuratoren durch die eindrückliche 70-jährige Sammlung Schweizer Kunst.

 

Anschliessend wurde bei einem vorzüglichen Apéro im Personalrestaurant noch lange diskutiert. (Fotoserie).


 

 

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Prof. Dr. Franz Wuketits berichtete am 21.6.2016 über den Universalgelehrten und "Vater der Zoologie" Conrad Gessner, anlässlich dessen 500. Geburtstages. Der Zürcher war nicht nur Arzt, sondern auch Sprachwissenschaftler, Physiker und bedeutender Naturwissenschaftler. Seine 1565 veröffentlichte 5-bändige "Historia Animalium" prägte das Wissen über die Tierwelt über Jahrhunderte, desgleichen war er eine Autorität in der Botanik. Mit der    "Bibliotheca universalis" schuf er zudem die wichtigste Bibliografie der Neuzeit.

 

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Am 11.5.2016 las Eveline Hasler aus ihrem neuesten Buch "Stürmische Jahre" , die das Zürcher Pfauentheater zu seiner Glanzzeit führten. Das Direktionspaar Rieser-Werfel, heute nahezu vergessen, bot vertriebenen Künstlern Zuflucht vor dem Naziregime und bezog damit politisch Stellung. Angefeindet von der in gegensätzliche Lager gespalteten Gesellschaft, wofür die Manns und die Schwarzenbachs stellvertretend stehen, und der bedrohlichen Lage emigrierten sie in den USA. 

 

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Im Gespräch mit Filmredaktor Dr. Christian Jungen ("NZZ am Sonntag") stellte die junge Filmproduzentin Anne Walser  am 21.4.2016 die vielfältigen und anspruchsvollen Aufgaben, die zu einem erfolgreichen Film führen, dar, wobei auch  Filmausschnitte aus ihrer Produktion gezeigt wurden. Die aktuelle, oft brisante Thematik ihrer Filme und deren gekonnte Umsetzung  wurde mehrmals mit nationalen und internationalen  Auszeichnungen geehrt. Den spannenden Ausführungen folgte ein Apéro, der Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch bot.

 

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Dame Gwyneth Jones gab am 19.4.2016 im Gespräch mit Prof. Dr. Laurenz Lütteken einen Überblick über ihre bemerkenswerte Karriere vom Mezzosopran zur gefeierten Wagnerheroine. Sie legte dabei Wert auf intensive emotionale Gestaltung und warnte vor zu frühem Herangehen an schwierige Rollen. Opernausschnitte gaben Zeugnis von ihrer ausdrucksvollen Stimme und berührenden Interpretation. Diese Veranstaltung war eine Kooperation mit dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich. 

 

 

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Berhard Parz, Thomas Ebenstein

Am Sonntag, den 13. März 2016, brachten uns der Konzertpianist Berhard Parz und der Tenor Thomas Ebenstein  (vom Ensemble der Wiener Staatsoper) die Lebensgeschichte der drei Musiker Clara Schumann, Robert Schumann und Johannes Brahms mit Hilfe ihrer Kompositionen und Briefe nahe. Der Anlass fand im Zunfthaus zur Waag statt. Beim anschliessenden Apéro wurde noch lange über das eng verwobene und ergreifende Schicksal der drei Komponisten diskutiert.
 

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Veit Dengler

 

Am 10.2.2016 nahm Veit Dengler, CEO der NZZ-Mediengruppe, Stellung zum Thema "Ist der Qualitätsjournalismus von der Digitalisierung bedroht?" Er wies darauf hin, dass die bestehenden Nachrichtenmedien nicht verdrängt, sondern durch moderne Technologien neu definiert werden und erläuterte dies anhand historischer Analogien. In der anschliessenden Diskussion kamen diverse Strategien zur Bewältigung des Umbaus der Branche zum Ausdruck.
Der Anlass wurde von der STAB gesponsert.

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Der bekannte Schauspieler Christian Kohlund und der Gitarrist Prof. Klaus Pruenster  gestalteten unseren Adventsabend am 10.12.2015 unter dem Titel "Weihnachtsblues" mit besinnlichen und amüsanten Geschichten, die das Publikum begeisterten, wobei die Gitarrenklänge ein stimmungsvolles Ambiente schufen. Das Ende des Gesellschaftsjahres wurde bei einem Apéro ausgiebig gefeiert.

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Kloster Muri

An einem wunderschönen Herbsttag, am 7. November 2015, besuchten wir das Kloster Muri. Unter der sachkundigen Leitung von Peter Hochuli besichtigten wir das neu gestaltete Museum, die Habsburgergräber in der Lorettokapelle und bewunderten die Renaissancefenster im Kreuzgang. Anschliessend wurden uns vom österreichischen Organisten Johannes Strobl die Orgeln der Klosterkirche vorgestellt, die wir auch klanglich erleben durften.

Im nahegelegenen Ochsen konnten wir noch beisammen sitzen und den Abend gemütlich abschliessen.

 

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Helga Nowotny

Am österreichischen Nationalfeiertag sprach Prof. Dr. Helga Nowotny über "Die List der Ungewissheit",  die Teil der menschlichen Existenz und Ausgangspunkt der Forschung ist. Wissenschaft liefert provisorische Gewissheit. In einem breiten Spektrum zeigte die ehemalige Präsidentin und Vorsitzende des European Research Council die Allgegenwart der Ungewissheit auf, die man nicht negativ werten sollte, da sie auch Chancen beinhaltet. Den spannenden Ausführungen folgte eine Rückbesinnung auf den Nationalfeiertag, der mit einem Apéro gesellig abschloss.

Das Buch "The Cunning of Uncertainty"  von H. Nowotny ist soeben erschienen.

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Am 10.9.2015 berichtete DI Alfred W. Kammerhofer, Sektionschef im BAFU, über das aktuelle Thema  "Wald und Holz - zwei wertvolle, erneuerbare Ressourcen". Unser multi­funktionaler Wald soll durch eine nachhaltige Waldbewirtschaftung sichergestellt und eine ressourceneffiziente Holz­verwertung erreicht werden. Der Vortrag zeigte anhand der verheerenden Folgen durch Klimawandel und Schädlinge die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit dem Wald auf und machte deutlich, dass der Innovation eine bedeutende Rolle zukommt. Umfassende Forschungsprogramme entwickeln vielversprechende Einsatzmöglichkeiten des organischen Rohstoffs in der Bau-, Textil, Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie. Der aufschlussreiche Vortrag wurde von der STAB gesponsert.

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Dr. Wolfgang Maderthaner, Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs, referierte am 10.6.2015 anlässlich der 200. Wiederkehr des Abschlusses des Wiener Kongresses über "Der Wiener Kongress und seine Bedeutung für die Schweiz und Europa". Er beschrieb das politische Umfelddas zur immerwährenden Neutralität der Schweiz führte und erläuterte anschaulich die politische Neuordnung Europas und die daraus resultierenden langfristigen Folgen.

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Im Anschluss an unsere Generalversammlung feierten wir am 20.5.2015 unser 70-jähriges Bestehen im Beisein unseres Botschafters Mag. Jürgen Meindl und des Honorargeneralkonsuls Prof. Dr. Andreas Kellerhals, deren Festreden in einem weiten historischen Bogen die Beziehungen der beiden Länder beleuchteten. Den künstlerischen Part bestritten die Sopranistin Stephanie Pfeffer und der Pianist Edward Rushton gekonnt mit österreichischen und schweizerischen Liedern. Den Abschluss bildete ein Festmenu im herrschaftlichen Ambiente der ehemaligen Alfred Escher-Villa.

 

Fotos

Ansprache des Botschafters 

Ansprache des Honorargeneralkonsuls 

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Die langjährige Osteuropakorrespondentin des ORF und Grande  Dame des österreichischen JournalismusBarbara Coudenhove Kalergilas am 23.4.2015 aus Ihren bewegenden Lebens­erinnerungen "Zuhause ist überall" vor einem interessierten Publikum. Als Zeitzeugin erlebte die aus einem europäischen Adelsgeschlecht stammende Referentin nicht nur die Vertreibung der Deutschsprachigen aus der Tschechoslowakei persönlich, sondern wirkte auch als Berichterstatterin  an vorderster Front beim Umsturz der kommunistischen Regierungen des ehemaligen Ostblocks.  

 

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Am 12. Februar 2015 referierte Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Felicitas Pauss im voll besetzten Saal des Lyceum Clubs über das Thema60 Jahre CERN, Unmögliches möglich machen und Unsichtbares sichtbar machen". Die Professorin für experimentelle Teilchenphysik der ETH Zürich mit österreichischen Wurzeln ist am CERN in diversen Forschungsprojekten involviert und übt dort und an der ETH zusätzlich zu ihrer Lehr und Forschungstätigkeit Managementfunktionen aus. Sie berichtete in eindrucksvoller Weise über die Forschungsprojekte am CERN mit seinen riesigen Anlagen, die internationale Zusammenarbeit und die erzielten Ergebnisse. Die unmöglich erscheinende Arbeitsgemeinschaft von so vielen verschiedenen Nationen an diesem über viele Jahre dauernden Grossprojekt funktionierte erfreulicherweise problemlos. Im Vordergrund stand die Entdeckung des Higgs Bosons. Weiterführende Forschungsprojekte zielen auf die Entdeckung der Teilchen der Antimaterie. Die Veranstaltung wurde von der STAB gesponsert.

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Mit der Österreich-Schweizerischen Kulturgesellschaft im Theater Rigiblick (28. Januar 2015)

Theater Rigiblick

Der Roman «Buddenbrooks» von Thomas Mann zeichnet die Seelengeschichte des deutschen Bürgertums nach. Geschildert wird darin der unaufhaltsame Verfall einer grossbürgerlichen Kaufmannsfamilie. Wir konnten das auf dem Roman basierende Theaterstück von John von Düffel unter der Regie von Kay Neumann im Theater Rigiblick erleben. John von Düffel legt in seiner auf das Wesentliche beschränkten Dramatisierung das Augenmerk auf die dritte, die mittlere Generation Buddenbrook, (Thomas, Christian, und Tony), als die Familie sich gerade noch halten kann und der Verfall beginnt. Regisseur Kay Neumann und das Ensemble vom Theater Kanton Zürich konnten das Publikum mit ihrer Art der Überführung der Mannschen Ironie auf die Bühne begeistern. Die Figuren waren sehr passend besetzt und die Darsteller spielten ihre Rollen offenkundig mit Freude und Spass. Wir haben die Vorstellung sehr genossen.


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Am 4. Dezember 2014 fand unser traditioneller Adventabend im Lyceumclub statt. Vera Bauer und Christoph Greuter versetzten uns ins barocke Wien, dem in deftiger und bildreicher Sprache Abraham a Santa Clara ein eindrückliches Memento mori unter dem Motto "Sinnlich Besinnliches über Gott und die Welt" vorhielt. Begleitet wurde dieser Monolog von stimmungsvollen Melodien auf unterschiedlichen Zupfinstrumenten. Ein Apéro rundete diese letzte Veranstaltung im Jahr unbeirrt heiter ab.

 

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Am 9. Oktober 2014 referierte Prof. DDr. Günter Rager über das Thema "Wer bin ich - Antworten aus der Neurobiologie und Philosophie". Er erklärte, dass der reduktionistische Naturalismus nicht die Existenz des freien Willens leugnen könne. Es bestehe keine Identität zwischen neuronalen Prozessen und geistigen Akten. Unsere Freiheit ist nicht mit dem Determinismus vereinbar. Dem anspruchsvollen Vortrag folgte eine angeregte Diskussion. Die Veranstaltung wurde von der STAB gesponsert.

 

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Ewald Nowotny

Zeitgerecht zum überraschenden Zinsentscheid der EZB erläuterte der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank, Prof. Dr. Ewald Nowotny, das Konzept der EZB am 8.9.2014 unter dem Titel "Geldpolitische Perspektiven - die Sicht eines Österreichers in der EZB". Neben der Zinssenkung ist ein langfristig angelegtes ABS- Ankaufsprogamm als Bereitstellung zusätzlichen Kapitals nicht nur zur Ankurbelung der Wirtschaft, sondern vor allem als strukturpolitische Massnahme geplant. Nach dem spannenden Vortrag stellten die interessierten Zuhörer viele Fragen, zu denen der Gouverneur ausführlich Stellung nahm. Die Veranstaltung fand zusammen mit dem Europa Institut an der Universität Zürich statt.

Nachzulesen unter: Präsentation

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Zum 100. Todestag der Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner zeigten wir am 25.6.2014 einen Film, der von einem Vortrag, den Prof. Dr. Markus Furrer hielt, begleitet wurde. Darin erläuterte er die Bedeutung der bürgerlichen Freidensbewegungen sowie der Weltfreidenskongresse und unterstrich die eminente Rolle, die Bertha von Suttner als Protagonistin und unermüdliche Mahnerin für die Erhaltung des Friedens, spielte. Dabei war ihr die Gleichstellung der Geschlechter ein grosses Anliegen. Die Weltfreidenskongresse in der Schweiz und die Errichtung eines Freidensmuseums in Luzern gaben Zeugnis von der Resonanz der Friedensbewegungen auch hierzulande.

 

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Alt Bundesrat Dr. Moritz Leuenberger stellte uns am 8.5.2014 seine Sicht auf die Frage "Müssen Politiker lügen?" dar. Dabei zeigte sich, dass die Abgrenzung zwischen Lüge, List und Irrtum bei sujektiver Einschätzung in Erwartung kommender Ereignisse keine einfache ist. Die vorherrschende Auffassung, dass die Lüge seit alters her zur Politik gehört, muss daher differenzierter betrachtet werden


 Nach dem ausgezeichneten Vortrag hat wohl mancher Zuhörer seine Meinung revidiert. Beim anschliessenden Apéro diskutierte man noch angeregt.

 

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Anlässlich des 50. Todestages von Alma Mahler-Werfel  bescherte uns das Ensemble "Lied plus" am 3. April 2014 ein anschauliches Portrait dieser begabten und unwiderstehlichen Femme fatale der Wiener Gesellschaft Anfang des vergangenen Jahrhunderts. Auszüge aus ihrem Tagebuch und eigene Lieder veranschaulichten ihr Ringen um Selbstverwirklichung und Anerkennung im künstlerischen Bereich, gleichzeitig mit der resignierten Erkenntnis als Frau im Schatten genialer Männer zu stehen. Ihren Ehrgeiz übertrug sie in der Folge auf ihre Liebhaber.

Die Darbietung der Gruppe fand grossen Anklang.

 

Hierzu ein Gedicht von Dr. Andreas Corrodi: Pianoforte - Fanpost für Debbie Mandel

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Am 13.3.2014 präsentierte der Geschäftsführer des Kunsthistorischen Museums Wien, Dr. Paul Frey, die neu eröffnete Kunstkammer und  erläuterte die Entstehung der weltweit bedeutendsten Sammlung dieser Art anhand ausgewählter Exponate. Die nahezu 650 Jahre herrschende Dynastie brachte hervorragende Kunstkenner und leidenschaftliche Sammler hervor, die einzigartige artefacta, exotica, scientifica und mirabilia in Auftrag gaben oder als Geschenk erhielten.

 Der hochinteressante Vortrag fesselte die zahlreichen  Zuhörer.

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Dr. Gerhard Schwarz, Direktor der Denkfabrik "Avenir Suisse", analysierte am 12.2.2014 "Die Erfolgsfaktoren der Schweiz: Chancen und Gefahren". Die international hervorragende Positionierung dieses Landes geht nicht zuletzt auch auf die Leistungen ehemaliger Einwanderer zurück. Der eher unerwartete Erfolg der Masseneinwanderungsinitiave ist Ausdruck eines Unbehagens im Volk, dem es in der direkten Demokratie Rechnung zu tragen gilt. Er stellt die Politiker vor die anspruchsvolle Aufgabe der gesetzlichen Umsetzung der geforderten Massnahmen und heikler Verhandlungen mit Brüssel.

 Der ausgezeichnete Vortrag wurde von der STAB gesponsert und ist nachzulesen unter Erfolgsfaktoren der Schweiz Chancen und Gefahren.

 

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An unserem traditionellen Adventsabend am 3.12.2013 las Gottfried Breitfuss berührende Weihnachtsgeschichten und wurde dabei stimmungsvoll vom Panflötenduo "Panflini" begleitet. Im festlich geschmückten Haus beendeten wir das Jahr in angeregtem Gespräch bei einem Apéro. Ein Gedicht zum vorweihnachtlichen Stress finden Sie unter Gästebuch.

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"Die Symbole Österreichs" lautete das Thema des spannenden Vortrags von Dr. Peter Diem am 6.11.2013.  In fünf verschiedenen Regierungssystemen im 20. Jhd. wechselten Flaggen, Wappen und Nationalhymnen Gestalt und Inhalt. Der Autor des gleichnamigen Standardwerks erklärte anschaulich die Entstehung und Bedeutung dieser Kennzeichen anhand der politischen Umwälzungen in unserem Land. Der Vortrag ist nachzulesen unter: http://peter-diem.at/Symbole_Oesterreichs_Zuerich_6_11_2013.pdf.

 

Näheres zu Österreich finden Sie auch unter Links "Austria-Forum".

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Zum Thema "Der Islam in Europa - Selbstverständnis, Erwartungen und Antworten" referierte Dr. Necla Kelek am 17. September 2013 vor  einem breiten Publikum. Als liberale Muslimin warnte sie die Bürger der Mehrheitsgesellschaft davor, den radikalen Gruppen nicht durch falsch verstandene Toleranz ein Podium und damit zunehmenden Einfluss zu gewähren. Es gilt den Rechtsstaat und die demokratischen Werte zu verteidigen.

  Diese Veranstaltung wurde von der STAB gesponsert.

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Im Rahmen der Zürcher Festspiele, die unter dem Motto "Treibhaus Wagner" standen, besuchten wir am 23.6.2013 die literarisch-musikalische Matinee "Wagner - Spiegelungen in der Literatur". Wagner lässt  niemanden kalt, sowohl Begeisterung als auch Ablehnung fanden in den Texten ihren Niederschlag.
 

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Unsere Generalversammlung fand am 18.6.2013 im eleganten Restaurant Belvoirpark statt. Michael Neuenschwander, Protagonist der gegenwärtigen Tell-Aufführung im Schauspielhaus, las "Wilhelm Tell für die Schule" von Max Frisch. Mit Armbrust bewehrt und  Didgeridoo ausgestattet, trug er den seinerzeit Anstoss erregenden  Essay auf äusserst anschauliche Weise vor. Der Abend endete mit einem vorzüglichen Nachtessen bei hochsommerlichen Temperaturen.

 Dazu ein Gedicht auf Menu Gästebuch.

 

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Mag. Renate  Basch - Ritter  referierte  am  30. April 2013, dem 156. Jahrestag des Auslaufens der Fregatte "Novara" zur Weltumsegelung über deren Verlauf. Diese erfolgreiche Expedition der k.u.k. Marine wurde von Erzherzog Ferdinand Maximilian, dem späteren Kaiser von Mexiko initiiert und brachte eine Fülle bahnbrechender Forschungsergebnisse auf diversen Gebieten, die seinerzeit vielbeachtet in ein 21-bändiges Werk der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Eingang fanden. Zum 150-jährigen Jubiläum dieser Glanzleistung der Marine verfasste Frau Basch-Ritter, die in 4. Generation von Marineoffizieren  abstammtdarüber ein reich bebildertes Werk.  Dem spannenden Vortrag folgten viele Fragen der interessierten Zuhörer.

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Prof. Peter von Matt und Siegfried Steinlechner haben am 9.4.2013 über "Wilhelm Tell vs. Andreas Hofer - zwischen Freiheitsheld und Mythos" im Zunfthaus zur Schmiden diskutiert. Sie beleuchteten das historische Umfeld der beiden identitätsstiftenden Gestalten und wiesen auf deren Bedeutung in konkreten politischen Situationen hin. Ein Apéro bildete den gesellschaftlichen Rahmen dieser Veranstaltung, die von der STAB gesponsert wurde.

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Am 21.3.2013 stellte Hubert Looser im Gespräch mit Bice Curiger seine exquisite Sammlung zeitgenössischer Kunst, die demnächst im Kunsthaus zu sehen sein wird, unter dem Titel "Der private Kunstsammler und das Museum" im Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft vor. Er gewährte einen interessanten Einblick in sein lebenslanges Engagement für die bildende Kunst und seine humanitäre Tätigkeit. Im eleganten Rahmen der Villa Bleuler wurde bei einem Apéro noch lange diskutiert. 

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Die mit der "Schweizerischen Vereinigung für Jüdische Genealogie" am 26.2.2013 organisierte Veranstaltung stand unter dem Motto "Eine versunkene Welt - Das jüdische Grossbürgertum Wiens von 1800-1938" und fand ein breites Echo. DI Georg Gaugusch berichtete über die Recherchen nach dieser vergessenen und doch für Wien so wichtigen Gesellschaftsschicht, die er in seinem umfangreichen Werk "Wer einmal war" beschreibt. Der von der österreichischen Botschaft offerierte Apéro bot Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen.

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Am 30. Januar 2013 berichteten Dr. Elmar Weingarten, Intendant der Tonhalle-Gesellschaft und Mischa Greull, Präsident des Orchesterverbands über die Suche nach einem neuen Chefdirigenten für das Tonhalleorchester nach dem Abtreten von David Zinman 2014. Mit Lionel Bringuier fand das Orchester sowohl in der musikalischen Auffassung als auch im persönlichen Umgang sofort eine spontane Übereinstimmung.

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An unserem traditionellen Adventabend am 4.12.2012, erklärte uns Gottfried Keller, als Samichlaus verkleidet, wie Nikolaus von Myra zum Weihnachtsmann wurde. Viele Legenden und Wunder wurden dem mythischen Bischof im Lauf der Jahrhunderte zugeschrieben. Er überstand unbeschadet die Reformation und fasste auch in Übersee im modernen Konsumzeitalter Fuss. Ein Apéro sorgte für Geselligkeit.

 

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Nach einer Führung durch das beeindruckend realisierte Projekt der Masoala Regenwaldhalle referierte Zoodirektor Dr. Alex Rübel am 8.11.2012 über "Der Zoo in der modernen Gesellschaft". Ziel dieser Kulturinstitution ist neben dem Artenschutz, die Beziehung zwischen Mensch und Tier zu beleben sowie die Sensibilisierung für das fragile Gleichgewicht in der Natur zu fördern. Ein Abendessen im Alten Klösterli rundete den gelungen Anlass, der von der STAB unterstützt wurde, ab.

 

 

 

 

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Die österreichische Bundesministerin für Finanzen, Dr. Maria Fekter, sprach am 22.8.2012 in der Aula der Universität Zürich über Europäische Finanzpolitik in Zeiten der Krise und erläuterte die Szenarien zur Sanierung der Eurozone: u.zw. Schaffung einer Banken- und Fiskalunion sowie einer engeren politischen Union neben den Rettungsschirmen EFSF und ESM. Sie begrüsste das bilaterale Steuerabkommen und verwarf eine internationale Steuerharmonisierung. Diese Veranstaltung fand in Kooperation mit dem hiesigen EuropaInstitut statt.

 

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Am 5. Juni 2012 besuchten wir die alteingesessene Orgelfabrik Metzler in Dietikon und bestaunten die aufwändige Herstellung der "Königin der Instrumente", die uns Mathias Metzler  kompetent erklärte. Anschliessend gab es ein geselliges Abendessen in der beliebten "Krone".

 

 

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Pfarrer Christoph Sigrist führte uns am 11.5.2012 durch das Grossmünster und erklärte uns das Wirken Ulrich Zwinglis auf eindrückliche Weise. Er beschrieb ihn als kompromisslosen Erneuerer und Initianten eines modernen Sozialwesens. Danach gab es einen Apéro am ehemaligen Amtssitz des Reformators, der heutigen Helferei. Gedicht von unserem Hausdichter, Dr. Dres Corrodi

 

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Über "Rudolf Brun und die Zürcher Zünfte" wurde am 26.4.2012 in der "Zunft zur Schmiden" von Prof. Dr. Walter Furrer und dem Zunftmeister Jürg Guggisberg referiert. Bei einem Bummel durch die Altstadt lernten wir die Geschichte dieser einst staatstragenden Institutionen kennen und bewunderten das perfekt renovierte "Haus zum Goldenen Horn", das heuer genau 600 Jahre im Besitz der Zunft ist. Anschliessend diskutierte man bei einem Apéro

 

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Dr. Peter Kirchschläger, Co-Leiter des Zentrums für Menschen­rechtsbildung Luzern der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz Luzern berichtete am 28.2.2012 über "Religionen und Demokratie Rolle und Beitrag von Religionen in einer modernen Gesellschaft."


Diese interessante Veranstaltung stand unter dem Patronat des österreichischen Botschafters, der den Apéro offerierte und wurde zudem von der STAB unterstützt.

  

 

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Am 19.1.2012 fand ein Gespräch mit dem Schweizer Schriftsteller Paul Nizon im Literaturhaus Zürich unter der Moderation von Reto Sorg statt. Der mit dem "Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur 2010" Ausgezeichnete las aus seinen Werken und erzählte von seinen Beziehungen zur österreichischen Literatur und deren Exponenten. Beim anschliessenden Apéro wurde lebhaft diskutiert.

 

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Der bekannte ORF-Nahostkorrespondent Karim El-Gawhary (Concordia-Preisträger 2011) hat am 11.2.2012 in einem Gespräch mit Frau Prof. Dr. Bettina Dennerlein, Professorin für Gender Studies und Islamwissenschaften über den Arabischen Frühling berichtet, den er hautnah miterlebt und in seinem "Tagebuch der Arabischen Revolution" festgehalten hat. Er gab Einblick in das dramatische Geschehen am Tahrirplatz und die pluralistische islamische Gesellschaft.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem "Europa-Institut" der Universität Zürich statt".

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Alt Bundesrat Adolf Ogi gab am 19.10.2012 unter

dem Titel "Leadership aus erster Hand,

praktisch umgesetzt" Einblick in seine Karriere

vom Sportmanager zum Bundesrat. Ein Apéro
in der Schmiden rundete den Anlass ab.

 

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Unsere Generalversammlung fand am 21.9.2011   statt. Dabei hielt Prof. Joseph Jung einen spannenden Vortrag über "Alfred Escher (1819-1882) und seine Tochter Lydia Welti-Escher (1858-1891). Der "Vater der modernen Schweiz" erkannte früh, dass das Land drohte umfahren zu werden und initiierte neben dem Bau des Gotthardtunnels die ETH und die Kreditanstalt.

    

     Anschliessend gab es ein Abendessen im Belvoirpark, das uns die
      frühere Gesellschaft im ehemaligen Haus Escher erahnen liess.

 

 

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Unter dem Titel "Alles nur Zufall" -Darwin und die Evolutionstheorie gab uns Prof.

Dr. Uli Reyer (Leiter des Instituts für Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften

der Universität Zürich) am 31. Januar 2011 einen umfassenden Einblick in die

Forschungsergebnisse, die der berühmte Biologe auf seiner 5-jährigen Reise auf der

"Beagle" begann und die ihn ein Leben lang nicht los liessen. Anschaulich legte der

Referent Beweise dieser Theorie anhand modernster wissenschaftlicher Erkenntnisse

dar.

 

Anschliessend lasen Heide und Uli Reyer aus dem bewegenden Briefwechsel von

Charles und Emma Darwin.

 

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 Dr. Severin Schwan, CEO der Roche Holding AG referierte am 19.5.2011 über

"Personalisierte Medizin - von der Vision zur Realität".

Auf für den medizinischen Laien verständliche Weise erklärte er die komplexen

Vorgänge in einer vom Tumor befallenen Zelle und veranschaulichte den

Wirkungsvorgang von neuen spezifisch für den individuellen Patienten

oder die gleichartige Patientengruppe hergestellten Medikamenten.

Mittels bildgebender Verfahren konnte der Beweis erbracht werden, dass z.B..

beim Melanom nach einigen Wochen der Behandlung die Metastasen dahinschmolzen.

 

Ein gemütliches Abendessen in der Waag rundete den interessanten Vortrag ab.

 

 

 

    

 

© Silvia Pfenniger             Diese Veranstaltung wurde von der STAB unterstützt.

 

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Am 2. Mai 2011 las Martin Waltz die spannende Novelle Widerstand der Wirklichkeit von

Stefan Zweig . Dieser Repräsentant der intellektuellen Elite der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts wurde vor 130 Jahren geboren und starb im 1942 im brasilianischen Exil.Die posthum erschienene Erzählung schildert einfühlsam eine durch die verstrichene Zeit unerfüllte Liebe. Subtil beleuchtet Zweig die wechselnden Emotionen der Protagonisten in einem durch den Kriegsausbruch veränderten Umfeld. Die Neuauflage dieser berührenden Seelenschilderung erlebte unter anderem in Frankreich einen sensationellen Erfolg. Martin Waltz fesselte durch seinen differenzierten Vortrag die Zuhörerschaft.

 

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       Am Sonntag, 13. März 2011 fand eine Führung durch die Ausstellung "Elfenbeine

        aus Ceylon" - Luxusgüter der Renaissance im Rietberg Museum statt. Gezeigt

       wurden Kostbarkeiten aus der Kunstkammer der Katharina von Habsburg, Königin

       von Portugal (1507 - 1578).Filigrane Fächer, ganze Truhen aus dem damals

       kostbarsten Material, die nach europäischen Stichen, u.a.. von Albrecht Dürer in

       seltener Kombination mit asiatische Motiven detailgetreu geschnitzt, mit               

       Edelsteinen sowie gravierten Goldapplikationen geschmückt, belegen den frühen

       globalen Handel, der auch die ersten exotischen Tiere nach Europa brachte

 

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       Am 17.2.2011 berichtete Prof. Dr. Dirk Boll, Direktor der Zürcher Niederlassung

       von CHRISTIE'S, des grössten und ältesten Kunstauktionshauses der Welt über

       die spektakuläre Entwicklung des KunstmarktsBereits 1766 legte James Christie

       den Grundstein für das UnternehmenHeute verbessern moderne Prüfmethoden

       die Treffsicherheit der Expertisen, die neben der Provenienz der Kunstwerke von

       entscheidender Bedeutung sind. Die sich wandelnde Geschmacksrichtung tendiert

       derzeit bei der bildenden Kunst zur klassischen Moderne der Nachkriegszeit.

       Die Zuhörerschaft folgte mit Spannung den sachkundigen Ausführungen und

       unterhielt sich angeregt beim vom Haus anschliessend offerierten Apéro.

 

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       Am 17.9.2010 konnten wir im Rahmen des "Lucerne Festivals im Sommereine

       Orchesterprobe mit den Wiener Philharmonikern unter dem Dirigat von Gustavo

       Dudamel hörenDieser hochbegabte Musiker kommt aus Venezuela u.zw. aus

       der Initiative "El Sistema", einem landesweiten Programm zur Förderung der

       musikalischen Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Solist des Konzerts für  

       Violoncello und Orchester in a-moll op. 129  von Robert Schumann war der 18-

       jährige Cellist  Nicolas Altstaedt, der im Dezember 2009 mit dem Credit Suisse

       Young Artist Award ausgezeichnet wurde.

 

 

 

 

 

          Nach einem Mittagessen an der Reuss haben wir mit dem City Train Luzern

                        erkundet und das  bekannte Bourbaki Panorama besucht

                 

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          Ein prominenter Gast Peter Brabeck-Letmathe, Präsident des        

          Verwaltungsrats der Nestlé SA, war am 12. Mai 2010 bei uns zu Besuch.

          Er  referierte  über  "Wasser als unverzichtbares Kulturgut" und beleuchtete

          die kulturellen, ökonomischen und ökologischen Aspekte dieser wohl wichtigsten

          Grundlage allen Lebens. Angesichts der zunehmenden Knappheit in Hinblick auf

          die steigende Weltbevölkerung und die Vergeudung in unseren Breiten droht

          eine Nahrungsmittelkrise, ist doch die Landwirtschaft der grösste Verbraucher

          dieser kostbaren Ressource. Die Produktion von Biotreibstoff verstärkt diesen

          Trend. Der Vortrag ist nachzulesen unter:

          http://www.stab-ch.org/uploads/file/Brabeck%20OSKG%2012042010.pdf

 

 

                                          

                                                    © Silvia Pfenniger              

        Dem hochinteressanten Vortrag, der von der STAB unterstützt wurde, folgte
         ein Abendessen im Zunfthaus zur Waag.

 

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      Am 25.2.2010 waren wir zu Gast bei Dr. Hans Vontobel, der in seiner Bank einen
       Vortrag über "Österreich - Schweiz, ungleiche Nachbarn mit einer langen          
       Geschichte"
hielt. Er erwies sich als profunder Kenner der Habsburger Monarchie,
       verglich die beiden Länder in ihrer gegenseitigen Beziehung und würzte seine
       Ausführungen mit persönlichen Erlebnissen.

        

  

Beim anschliessend von der Bank Vontobel offerierten Apéro wurde noch lange diskutiert.